Reptilien

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Sumpfschildkroete Paarung MM 1

Sumpfschildkröte (Emys orbicularis)

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Perleidechse (Timon lepidus)

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Ringelnatter (Natrix natrix)

Reptilien sind wechselwarm und damit von der Umgebungstemperatur abhängig. Da die Alpen ein eher kühles und recht wechselhaftes Klima besitzen und die Winter lang sind, leben in den Alpen gerade einmal 15 Reptilienarten. Die 6 geräumigen Terrarien zeigen einen für die jeweilige Reptilienart typischen Lebensraum mit der dazugehörigen Pflanzenwelt, z.B. Steineichen bei den Perleidechsen und Enzian bei der Kreuzotter. Die Gehege sind nach Südosten exponiert und werden dadurch von der Morgensonne aufgewärmt, was für die „Betriebstemperatur“ der wechselwarmen Reptilien günstig ist.

Die Gestaltung und Bepflanzung der Terrarien bieten Sonnenplätze und Schattenflächen in Kombination mit Wärmestrahlern und Dachabdeckungen als Regenschutz. Sie eröffnen den Tieren Rückzugsmöglichkeiten, aber auch Lieblingsplätze, an denen sie sich länger und gut sichtbar aufhalten. Sämtliche Arten pflanzen sich in den Terrarien fort. Die Eier werden meist in der Nähe der Wärmestrahler platziert, wo sie sich bis zur Schlupfreife entwickeln. Zur Überwinterung stehen frostsichere Höhlen, die mit Laub und Streu gefüllt sind, zur Verfügung.