{"id":2472,"date":"2026-02-27T13:43:53","date_gmt":"2026-02-27T12:43:53","guid":{"rendered":"https:\/\/alpenzoo.at\/?p=2472"},"modified":"2026-02-27T14:45:05","modified_gmt":"2026-02-27T13:45:05","slug":"alpenzoo-innsbruck-bartgeierpaar-bruetet-weiter-ei-wurde-durch-attrappen-ersetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alpenzoo.at\/it\/alpenzoo-innsbruck-bartgeierpaar-bruetet-weiter-ei-wurde-durch-attrappen-ersetzt\/","title":{"rendered":"Alpenzoo Innsbruck: Bartgeierpaar br\u00fctet weiter \u2013 Ei wurde durch Attrappen ersetzt"},"content":{"rendered":"<p>20 Februar 2026 \u2013 Viele Besucherinnen und Besucher des Alpenzoos konnten in den vergangenen Wochen beobachten, wie f\u00fcrsorglich unser Bartgeierpaar Romeo und Juliet sein Ei bebr\u00fctet hat. Umso bedauerlicher ist es, dass das Ei nach rund einem Monat Brutzeit zerbrach. Solche Verluste kommen bei Naturbruten jedoch immer wieder vor und sind Teil des nat\u00fcrlichen Brutgeschehens.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger reagierten schnell: Noch rechtzeitig konnten sie zwei Attrappen-Eier in den Horst legen, die von Romeo und Juliet sofort akzeptiert wurden. Damit bleibt das Paar im wichtigen \u201eBrutmodus\u201c und kann \u2013 wenn alles gut l\u00e4uft \u2013 in den kommenden Wochen als Ammenpaar f\u00fcr ein Bartgeierk\u00fcken zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Methode ist ein wesentlicher Bestandteil der internationalen Erhaltungszucht f\u00fcr Bartgeier. In der Natur legen Bartgeier meist zwei Eier. Das sp\u00e4ter geschl\u00fcpfte K\u00fcken wird jedoch vom erstgeschl\u00fcpften K\u00fcken stets attackiert, bis es stirbt \u2013 ein Verhalten, das als obligatorischer Kainismus bezeichnet wird. Um diesen Verlust zu verhindern und gleichzeitig Handaufzuchten zu vermeiden, wird das zweite K\u00fcken in zoologischen Einrichtungen unmittelbar nach dem Schlupf aus dem Nest genommen und zu einem geeigneten Ammenpaar gesetzt. Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass die Ammentiere aktiv br\u00fcten und somit ein K\u00fcken problemlos annehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob Romeo und Juliet heuer ein K\u00fcken adoptieren d\u00fcrfen, wird sich in den n\u00e4chsten Wochen zeigen. Die Voraussetzungen sind jedoch ausgezeichnet \u2013 Derzeit bebr\u00fcten innerhalb des Europ\u00e4ischen Bartgeierzuchtprojekts 41 Paare 62 Eier. Da k\u00f6nnte es gut sein, dass Romeo und Juliet als Ammenpaar gebraucht werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"749\" src=\"https:\/\/alpenzoo.at\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2026\/02\/Bartgeier-Ei-Attrappe-1024x749.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2473\" style=\"aspect-ratio:1.3671707538610745;width:541px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/alpenzoo.at\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2026\/02\/Bartgeier-Ei-Attrappe-1024x749.jpeg 1024w, https:\/\/alpenzoo.at\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2026\/02\/Bartgeier-Ei-Attrappe-300x219.jpeg 300w, https:\/\/alpenzoo.at\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2026\/02\/Bartgeier-Ei-Attrappe-768x562.jpeg 768w, https:\/\/alpenzoo.at\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2026\/02\/Bartgeier-Ei-Attrappe-16x12.jpeg 16w, https:\/\/alpenzoo.at\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2026\/02\/Bartgeier-Ei-Attrappe.jpeg 1235w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>20 Februar 2026 \u2013 Viele Besucherinnen und Besucher des Alpenzoos konnten in den vergangenen Wochen beobachten, wie f\u00fcrsorglich unser Bartgeierpaar Romeo und Juliet sein Ei bebr\u00fctet hat. Umso bedauerlicher ist es, dass das Ei nach rund einem Monat Brutzeit zerbrach. Solche Verluste kommen bei Naturbruten jedoch immer wieder vor und sind Teil des nat\u00fcrlichen Brutgeschehens. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":163,"featured_media":2473,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"wf_post_folders":[],"class_list":["post-2472","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news-blog"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alpenzoo.at\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2472","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/alpenzoo.at\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alpenzoo.at\/it\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alpenzoo.at\/it\/wp-json\/wp\/v2\/users\/163"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alpenzoo.at\/it\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2472"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/alpenzoo.at\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2472\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2475,"href":"https:\/\/alpenzoo.at\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2472\/revisions\/2475"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alpenzoo.at\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2473"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alpenzoo.at\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2472"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alpenzoo.at\/it\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2472"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alpenzoo.at\/it\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2472"},{"taxonomy":"wf_post_folders","embeddable":true,"href":"https:\/\/alpenzoo.at\/it\/wp-json\/wp\/v2\/wf_post_folders?post=2472"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}