10. April 2026 – Der Alpenzoo und die Wildtierauffangstation des Tierschutzvereins für Tirol 1881 Mentlberg verstärken ihre Zusammenarbeit bei der Versorgung von Wildtierfindlingen. Im Mittelpunkt steht das Tierwohl: Dank klar definierter Anlaufstellen kommen hilfsbedürftige Wildtiere schnell und fachgerecht in sichere Hände.
Ab jetzt übernimmt der Alpenzoo die Erstaufnahme und spezialisierte Betreuung von Fledermäusen. Für aufgefundene Jungvögel sowie Säugetiere wie u.a. Marder, Igel und Eichhörnchen ist die Wildtierauffangstation Mentlberg die erste Anlaufstelle.
Der Alpenzoo und die Wildtierauffangstation appellieren an die Bevölkerung, vor dem Einsammeln vermeintlich hilfsbedürftiger Wildtiere umsichtig zu handeln und sich vorab zu informieren. Denn nicht jedes allein gefundene Jungtier ist tatsächlich verlassen oder in Not – häufig halten sich die Elterntiere in unmittelbarer Nähe auf. Ausführliche Informationen und Entscheidungshilfen bieten Alpenzoo und Wildtierstation auf deren Websites unter www.alpenzoo.at/Wildtierfindlinge e https://www.tierschutzverein-tirol.at/hilfe/.
„Unsere wichtigste Aufgabe ist es, dass jedes Tier die bestmögliche Versorgung erhält. Durch die klare Aufgabenteilung und die enge Zusammenarbeit mit der Wildtierauffangstation Mentlberg können wir rasch und fachgerecht helfen“, erklärt Dr. André Stadler, Direktor des Alpenzoo. Der Alpenzoo wird damit neben seinen Artenschutzprojekten weiterhin eine aktive Rolle im Tierschutz übernehmen.
„Die Kooperation mit dem Alpenzoo ermöglicht es uns, unsere begrenzten Ressourcen effizienter einzusetzen und gleichzeitig den heimischen Wildtieren eine schnelle und fachgerechte Betreuung zu garantieren“, betont Magdalena Schwaiger, Geschäftsführung des Tierschutzvereins.